Ein Firmengebäude von TSMC.

TSMC investiert binnen drei Jahren 100 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner Produktion. Bild: TSMC

| von Fabian Pertschy

Angesichts der aktuellen Halbleiter-Knappheit will der Chipfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) binnen drei Jahren 100 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner Produktion und die Entwicklung neuer Technologien investieren. Die Corona-Pandemie habe die Digitalisierung beschleunigt und auch der schnelle 5G-Datenfunk steigere die Nachfrage, betonte die Firma. TSMC hatte bereits im Januar allein für dieses Jahr Investitionen von 28 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt.

Aktuell gibt es globale Halbleiter-Engpässe, die wiederholt zu Produktionsunterbrechungen zum Beispiel in der Autobranche führten. Als ein Auslöser dafür gelten Vorratskäufe durch den chinesischen Huawei-Konzern, der sich damit gegen US-Sanktionen wappnete. Zugleich verstärkte aber auch unter anderem die massiv gestiegene Laptop-Nachfrage den Bedarf. In Zukunft will auch der Chip-Riese Intel, der eine eigene Produktion betreibt, stärker als Auftragsfertiger auftreten und damit mit Firmen wie TSMC und Samsung konkurrieren.

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