Hella-Fahnen am Standort Lippstadt.

Hella vereinbart einen Lizenz- und Entwicklungsvertrag mit Gapwaves und übernimmt zehn Prozent der Unternehmensanteile. Bild: Hella

Im Zuge der Vereinbarung eines Lizenz- und Entwicklungsvertrags beteilgt sich Hella zu zehn Prozent an dem Technologieunternehmen Gapwaves. Wie der Licht- und Elektronikexperte mitteilt, werde man dessen Lösung in die nächste Generation von Eckradarsensoren auf 77 GHz-Basis implementieren und damit die Leistungsfähigkeit der eigenen Sensoren weiter steigern. Der Start der Serienproduktion für einen deutschen Hersteller von Premiumfahrzeugen sei für 2024 geplant.

Gapwaves ist aus der Forschung der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg hervorgegangen und wurde 2011 gegründet. Durch den Abschluss der Lizenzvereinbarung erhält Hella das Recht, die von Gapwaves patentierte Technologie exklusiv für Eckradarsensoranwendungen im Automobilbereich zu nutzen. Das Unternehmen werde sich aktiv in die Radarentwicklungsaktivitäten von Hella einbringen.

Angesichts der Entwicklung immer fortschrittlicherer aktiver Sicherheitssysteme sowie selbstfahrender Fahrzeuge wird insbesondere die Nachfrage nach höher auflösenden Radarsensoren stark steigen. So sehen wir durch Integration der Technologie von Gapwaves großes Potenzial, die Leistungsfähigkeit unserer Sensoren weiter zu erhöhen“, sagt Michael Jaeger, Geschäftsleitungsmitglied des Elektronikbereichs bei Hella und Verantwortlicher für die globalen Fahrerassistenzaktivitäten des Unternehmens.

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