Sono Motors Sion in schwarz in einer Produktionshalle

Der Sono Motors Sion soll ab 2022 produziert werden. Bild: Sono Motors

Der deutsche Elektrofahrzeughersteller Sono Motors wird fortan mir dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist die Prüfung und Zertifizierung einer neuartigen Technologie zur Integration von Solarzellen in die Karosserie von Elektrofahrzeugen.

Anwendung soll die Technologie erstmals im Sono Motors Sion finden, der nach derzeitigem Stand ab 2022 produziert wird. Die Solarsysteme des E-Autos könnten bis zu 34 Kilometer zusätzliche Reichweite pro Tag bereitstellen.

„Die Integration von Solarmodulen in Fahrzeuge ist eine Schlüsseltechnologie für die CO2-arme Mobilität der Zukunft. Der Solarstrom erhöht die Fahrzeugreichweite und weniger Ladestopps bedeuten weniger Stromkosten”, betont Harry Wirth, Bereichsleiter Photovoltaik, Module und Kraftwerke beim Fraunhofer ISE.

Ein weiteres wesentliches Ziel der Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern ist es, zusätzliche Anwendungsbereiche zu identifizieren, um die Zertifizierung der Solartechnologie auch über Elektroautos hinaus voranzutreiben.

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