Der Notbremsassistenz soll im ÖPNV für mehr Sicherheit von Verkehrsteilnehmern und Passagieren im Bus sorgen.

Mittels einer Fusion zwischen Kamera- und Radarinformationen können Objekte und Verkehrsteilnehmer vom System frühzeitig erkannt und unterschieden werden. (Bild: ZF)

Basierend auf der bereits im letzten Jahr eingeführten OnGuardMAX-Technologie von ZF, die zunächst für schwere Lkw genutzt wurde, soll jetzt eine auf Stadtbusse angepasste Sicherheitslösung an den Start gehen. Bereits in diesem Jahr sollen erste europäische Busse mit dem Assistenzsystem ausgestattet werden.

Kollisionswarnungen gefolgt von autonomem Bremsvorgang

Der Notbremsassistent signalisiert eine Frontkollisionswarnung und führt, sofern der Fahrer nicht reagiert, autonom eine Bremsung durch. Hierfür ist eine detaillierte und genaue Situationsanalyse, inklusive Objekterkennung und -klassifizierung erforderlich, die ZF durch eine Datenfusion zwischen Kamera- und Radarinformationen ermöglichen möchte. Gleichzeitig werden Fahrzeugdaten wie Gewicht oder Geschwindigkeit in die Auswertungen miteinbezogen. Durch eine nahtlose Interaktion zwischen Assistenz- und Bremssystem soll mittels Software-Regelung ein kaskadierendes Bremsmoment aufgebaut werden.

Die neue Commercial Vehicle Solutions Division

Planmäßig zum 1. Januar 2022 startete bei ZF die neue Nutzfahrzeugdivision CVS. In dieser vereint der Zulieferer die vorherigen Bereiche Nutzfahrzeugtechnik und Commercial Vehicle Control System. „Die neue Division Commercial Vehicle Solutions bündelt das Know-how und die Nutzfahrzeug-Kompetenzen und leistet einen maßgeblichen Beitrag zur ZF-Strategie der 'Next Generation Mobility'. Das demonstriert das komplett inhouse entwickelte neue Assistenzsystem. Bei ihm vernetzen wir Radar, Kamera, Steuergerät sowie Bremssystem und generieren so eine neue Sicherheitsfunktion“, so Philipp Helmich, verantwortlich für die Produktlinie Vehicle Dynamics in der ZF-Division CVS. Rund 25.000 Mitarbeiter in 28 Ländern sind im komprimierten Geschäftsbereich tätig und arbeiten dort an der Entwicklung von Komponenten und Systemen für die automatisierten, vernetzten und elektrifizierten Nutzfahrzeuge der Zukunft.

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