Audi restructures business in China with FAW

v.l.: Qin Huanming, Vice President bei FAW, und Audi-Chef Rupert Stadler bei der Unterzeichnung der Memoranda of Understanding. Bild: Audi

| von Yannick Tiedemann

Zusammen mit Joint-Venture-Partner FAW will Audi in China eine neue Vertriebsgesellschaft gründen. Hinzu kommt bis Ende 2018 ein neues Unternehmen für Mobilitätsdienstleistungen und digitale Services. Entsprechende Memoranda of Understanding wurden von beiden Partnern unterzeichnet.

„Mit der Gründung der neuen eigenständigen FAW-Audi Vertriebsgesellschaft können wir unsere große Produktoffensive in den kommenden Jahren unter optimalen Rahmenbedingungen mit schnelleren Entscheidungsprozessen auf den Weg bringen“, sagt Joachim Wedler, Präsident Audi China. Audi und Partner FAW-Volkswagen wollen ihr Angebot in China bei den Import- als auch bei den lokal produzierten Modellen weiter ausbauen. Dies beinhalte auch vier rein elektrische Modelle aus chinesischer Fertigung in den kommenden fünf Jahren, heißt es aus Ingolstadt und Changchun.

Die neue Vertriebsgesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter des Joint Ventures FAW-Volkswagen. Dort sollen nun die Funktionen der bisherigen Audi Sales Division integriert werden, heißt es.

Auch in Sachen Mobility und Digital Services kommt in China eine neue Körperschaft ins Spiel. „China ist Vorreiter in Sachen Digitalisierung. In Zukunft können wir in diesem Bereich noch agiler auf Kundenwünsche eingehen und neue Digitalisierungskonzepte anbieten“, so Wedler. Unter anderem soll die neue Mobilitätsgesellschaft den bereits im September 2017 in Peking gelaunchten Premium-Mobilitätsservice Audi on demand+ übernehmen.

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