Ödgärd Andersson, neue CEO von Volvos Software-Tochter Senseact, sitzt auf einem Stuhl.

Ödgärd Andersson bringt hinsichtlich des autonomen fahrens bereits Erfahrung aus der Software-Entwicklung mit. Bild: Volvo

| von Fabian Pertschy

Volvo Cars ernennt Ödgärd Andersson zur neuen Geschäftsführerin seines auf autonomes Fahren spezialisierten Software-Unternehmens Zenseact. Die vollwertige Volvo Tochter wurde nach der Aufspaltung des Joint Ventures mit Veoneer gegründet. Andersson, bislang Chief Digital Officer (CDO) beim schwedischen Hersteller, tritt ihre neue Position zum 1. November 2020 an.

Zenseact entwickelt Software für autonomes Fahren und fortschrittliche Assistenzsysteme. Es liefert unter anderem die Technologien für die nächste Generation der skalierbaren Produktarchitektur SPA2 – darunter ein Highway Pilot, der autonomes Fahren auf Autobahnen ohne Aufsicht ermöglicht. Das Unternehmen beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und hat Büros sowohl im schwedischen Göteborg als auch im chinesischen Schanghai.

Vor ihrer Arbeit als CDO war Andersson bei Volvo Cars für die Software-Entwicklung verantwortlich – einschließlich jener zum autonomen Fahren. Sie betont: „Das autonome Fahren ist die technische Herausforderung des Jahrhunderts, der wir uns aber gerne stellen.“ Entwicklung und Auslieferung von Software sollen demnach beschleunigt werden, damit die ersten Autos in einigen Jahren sicher autonom fahren können, so Andersson.

Neben der Ernennung von Ödgärd Andersson hat Volvo Cars auch die Zusammensetzung des Zenseact Aufsichtsrats geändert. Håkan Samuelsson, CEO von Volvo Cars, wurde zum Vorsitzenden des Gremiums bestellt. Bis die Stelle des CDO neu besetzt ist, übernimmt Henrik Green zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben als Chief Technology Officer (CTO) der Volvo Car Group und Leiter des Geschäftsbereichs „Product Creation“ interimsmäßig den freien Posten.

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