Arbeiten deutsche Autobauer am falschen Problem?
Milliarden fließen in Fahrzeugsoftware, KI und neue Elektronikarchitekturen. Trotzdem verlieren etablierte Hersteller an Boden. Joachim Langenwalter erklärt, was chinesische Autohersteller besser machen und warum nicht allein die Technologie über den Erfolg entscheidet.
Das Software-Defined Vehicle gilt seit Jahren als Schlüssel zur Zukunft der Autoindustrie. OEMs bauen große Softwareorganisationen auf, entwickeln zentrale Rechnerarchitekturen und investieren in Cloud-Technologien und künstliche Intelligenz. Doch reicht das aus? Joachim Langenwalter ist überzeugt: Viele Unternehmen versuchen noch immer, eine kontinuierliche Lernaufgabe mit den Strukturen und Prozessen der Hardwarewelt zu lösen.
In dieser Folge von WAS MICH BEWEGT sprechen Pascal und Joachim darüber, was sich hinter der Idee einer kontinuierlich lernenden Organisation verbirgt. Wie wird aus Kundendaten tatsächlich ein besseres Produkt? Wer verantwortet in komplexen Matrixorganisationen das gesamte Kundenerlebnis? Und warum führen agile Methoden allein noch lange nicht zu schnelleren Entscheidungen? Letztlich geht es auch um die Frage, wie viel sich vom viel zitierten „China Speed“ überhaupt auf deutsche und europäische OEMs übertragen lässt.
Gastbeitrag von Joachim Langenwalter: Welcher Autohersteller lernt am schnellsten?
Studie: Warum westliche OEMs beim SDV Kontrolle verlieren
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Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers.