Ein Elektrofahrzaug lädt an einer Ladesäule.

Die Mehrheit der Befragten schreckt vor einem E-Auto-Kauf noch zurück.

In Kooperation mit dem Sozialforschungsinstitut Infas wurden dafür bevölkerungsrepräsentative Gruppen in Frankreich, USA, Japan, China und Deutschland befragt. So sieht sich auch in Frankreich (57 Prozent) und den USA (50 Prozent) mindestens die Hälfte der Bevölkerung noch nicht in einem Elektroauto. In Japan (46 Prozent) liegt der Anteil nur unwesentlich unter diesem Wert.

Laut Studie dominieren nach wie vor die bekannten Zweifel gegenüber E-Autos: Fehlende Ladestationen sind in vier der fünf untersuchten Länder das wichtigste Argument gegen das elektrische Fahren. Nur in Frankreich ist es der Preis, der die meisten Befragten abschreckt. International gleichmäßig verteilt sind vier zentralen Bedenken: geringe Verfügbarkeit von Ladestationen, kurze Reichweite, erzwungene Ladepausen bei längeren Reisen und der hohe Preis im Vergleich zu Pkw mit Verbrennungsmotoren.

„Wirklich attraktiv wird die Elektromobilität mit intelligenter Vernetzung“, sagt Continental-Vorstandsmitglied Helmut Matschi. „Gerade beim Thema Reichweite ist die Vernetzung ein wesentlicher Lösungsbaustein für mehr Akzeptanz unter den Autofahrern. Richtig vernetzt wird aus der schon klassischen Ladesäulensuche das Finden der effizientesten Route.“

Mittlerweile hat sich die Einstellung in Sachen Elektromobilität jedoch positiv entwickelt. Seit 2013 ist der Anteil der Autobesitzer, die eine Kaufabsicht für einen reinen Stromer äußern, in den USA (plus 28 Prozent), China (plus 27 Prozent) und Deutschland (plus 18 Prozentpunkte) deutlich gestiegen.

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