Autobahn in Deutschland mit Verkehr.

Eine Mehrheit der Deutschen möchte den Verkehr im Land mindern. Nur bei den richtigen Instrumenten herrscht Uneinigkeit.

Nur 22,9 beziehungsweise 24,6 Prozent der Befragten würden laut Sonderauswertung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Einführung einer City-Maut beziehungsweise Parkgebühren befürworten.

Dennoch zeigt sich laut Studienautoren, dass die Zustimmung zu konkreten Maßnahmen mit der empfundenen Belastung durch den Verkehr spürbar ansteige. So ist der Zuspruch zur City-Maut in Haushalten, die sich durch Schadstoffe stark betroffen fühlen, mit 42,4 Prozent fast dreimal so hoch wie in Haushalten, die sich nicht betroffen fühlen (14,9 Prozent).

„Die Ergebnisse des KfW-Energiewendebarometers zeigen, dass viele Einzelmaßnahmen der Verkehrspolitik zwar durch die von der Verkehrsbelastung betroffenen Haushalte befürwortet werden, für diese aber die gesamtgesellschaftliche Unterstützung noch fehlt“, sagt Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW Bankengruppe.

Die Befunde offenbarten dabei ein zentrales Dilemma der Verkehrspolitik: Die Belastungen, die von den Nebeneffekten des Verkehrs ausgehen, würden nicht von den Verursachern, sondern von den Anwohnern getragen. Die politischen Möglichkeiten zur Einführung von mildernden Maßnahmen seien zudem beschränkt, so die KfW.

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