Ein Ford Mustang steht neben einem Display mit der Mappo-App.

Ford ist nach eigenen Angaben der erste Autohersteller, der die Nutzung der Mappo-App im Fahrzeug ermöglicht. Bild: Ford

| von Fabian Pertschy

Ford integriert Mappo in das Infotainment der aktuellen Modelle. Die App des gleichnamigen Startups aus dem israelischen Tel Aviv verbindet Inhalte aus Literatur, Musik und Videos mit digitalem Kartenmaterial. Sehenswürdigkeiten werden dabei mit ortsbezogenen Erzählungen und Informationen angereichert. So soll die Umgebung auf Basis verschiedener Themenfeldern erkundet werden – unterstützt durch Audio-Inhalte von Historikern, Autoren und Musikern. Der OEM ist nach eigenen Angaben der erste Autohersteller, der die Nutzung dieser App im Fahrzeug ermöglicht.

Mappo ist mit iOS- und Android-Geräten kompatibel und startet mit mehr als 30.000 vorinstallierten Sehenswürdigkeiten aus über einem Dutzend Großstädte in den USA, Europa und Asien. Die App ermöglicht das Suchen nach besonderen Attraktionen in der Nähe oder bietet etwa Themenrouten basierend auf Orten, Autoren, Buch-, Film-, oder Musiktiteln. Die Nutzer können auch selbst Orte hervorheben, welche bislang noch nicht unterstützt werden. Dabei können Zitate aus Büchern, Filmen und anderen Medien hochgeladen werden, um einen persönlichen Städtetrip in Form einer kuratierten Route zu teilen.

Verfügbar ist die App für die aktuellen Ford-Modelle, die mit dem Infotainmentsystem Ford Sync 3 ausgestattet sind. Ford Sync 4, das im elektrischen Ford Mustang Mach-E seine Premiere feiert, wird die Applikation ebenfalls unterstützen. Ermöglicht wurde die Einbindung durch das Ford Research Center, das 2019 in Tel Aviv eröffnet wurde. "Die Präsenz des Forschungszentrums in Israel ermöglicht uns die direkte Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Partnern in der israelischen Tech-Community", erklärt Boaz Hartal, Technical Director des Ford Research Center in Israel.

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