Was mich bewegt – Der Automotive-Podcast
Audi goes America: Kann das neue US-Werk die Krise stoppen?
Vier Milliarden Dollar für ein eigenes US-Werk, ein zweifelhafter Auftritt mit Donald Trump und offene Fragen zu deutschen Standorten: Audi setzt alles auf den nordamerikanischen Markt. Ein Befreiungsschlag oder eine riskante Wette auf die Zukunft?
Audi wagt den Schritt über den Atlantik: Mit einer Investition von vier Milliarden US-Dollar plant die Volkswagen-Tochter ihr erstes eigenes Werk in Nordamerika. In Perry, Georgia, sollen künftig bis zu 200.000 SUVs pro Jahr vom Band laufen. Die Ankündigung sorgt jedoch nicht nur wegen ihrer Größe für Aufsehen. Denn Audi-Chef Gernot Döllner präsentierte die Pläne auf einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump und löste damit eine politische Debatte aus.
In dieser Folge von „Was mich bewegt“ diskutieren Pascal und Yannick die Hintergründe der Milliardeninvestition, die möglichen Zollvorteile für den VW-Konzern und die Frage, warum Audi den US-Markt offenbar als strategisch überlebenswichtig betrachtet. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen für die deutschen Standorte, die Kritik von Betriebsrat, IG Metall und Politik sowie die aktuelle wirtschaftliche Lage der Marke. Ist das neue Werk ein wichtiger Wachstumsschritt im Kampf gegen Zollbelastungen und Absatzprobleme oder droht langfristig eine Verlagerung von Wertschöpfung zulasten Deutschlands?
Die Details zum neuen Audi-Werk in Georgia
Audis aktuelles weltweites Produktionsnetzwerk
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Die Hosts
Pascal Nagel und Yannick Tiedemann sind Journalisten der Fachmedien automotiveIT und Automobil Produktion.
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Pascal Nagel
Yannick Tiedemann
Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers