Zusätzliche Funktion im Vorstand
Christoph Hartung wird Software-CTO bei Bosch Mobility
Christoph Hartung übernimmt bei Bosch Mobility zusätzlich Verantwortung für Technology Systems, Software and Services. Die Personalie unterstreicht die wachsende Bedeutung von Software, Plattformen und Zusammenarbeit in der SDV-Transformation.
Christoph Hartung übernimmt bei Bosch Mobility zusätzlich die Verantwortung für Systems, Software and Services.
Matthias Baumgartner
Mit der zusätzlichen Verantwortung für Systems, Software and Services baut Christoph Hartung seine Rolle bei Bosch Mobility weiter aus. Parallel zu seiner Funktion als Präsident von Cross-Domain Computing Solutions gehört er damit nun auch im Sektorvorstand zu den zentralen Verantwortlichen für softwarebezogene Zukunftsthemen.
Über Bosch Mobility
Bosch Mobility ist seit Anfang 2024 der integrierte Mobilitäts-Geschäftssektor der Bosch-Gruppe. Der Bereich bündelt Kompetenzen in den Domänen Energy, ADAS, Motion, Software, Services und Compute und wird innerhalb der Robert Bosch GmbH mit eigener Geschäftsverantwortung geführt. 2024 erzielte Bosch Mobility einen Umsatz von 55,8 Mrd. Euro. Weltweit zählt der Bereich mehr als 230.000 Mitarbeitende, darunter über 59.700 in Forschung und Entwicklung. Hinzu kommen mehr als 100 Produktionsstandorte sowie 68 Entwicklungsstandorte. Zum Sektorvorstand gehören CEO Markus Heyn, COO Klaus Mäder, CSO Andreas Dempf, CTO Hardware Thomas Pauer, CTO Systems, Software and Services Christoph Hartung sowie CFO Götz Nigge.
Hartung selbst stellte den Schritt auf LinkedIn als konsequente Fortsetzung seines bisherigen Weges dar. Nach mehr als 20 Jahren in der Automobilindustrie sei sein Antrieb nach wie vor, Veränderungen voranzutreiben und neue Entwicklungsschritte möglich zu machen. Die zusätzliche Verantwortung übernimmt er parallel zu seiner Funktion als Präsident von Cross-Domain Computing Solutions. Zusammen mit Thomas Pauer, der Technology Hardware führt, soll er Bosch Mobility technologisch weiter schärfen.
Besonders hervor hebt Hartung dabei die Verbindung von Hardware, Software und KI. Gleichzeitig formuliert er einen breiteren Anspruch: Ein Automotive-Tech-Player müsse Mobilität neu denken, seine Rolle in der Wertschöpfungskette laufend weiterentwickeln und seinen Platz im Markt durch Kundennähe und echten Mehrwert immer wieder neu behaupten.
Hartung soll den SDV-Kurs prägen
Die Personalie passt zu Hartungs bisherigem Werdegang. Seit Oktober 2022 steht er an der Spitze von Cross-Domain Computing Solutions bei Bosch. Zuvor war er CEO bei ETAS sowie Executive Vice President Connected Mobility Solutions. Vor seinem Wechsel zu Bosch im Jahr 2020 arbeitete er in verschiedenen Führungspositionen bei Volkswagen und Mercedes-Benz, unter anderem im Umfeld von Connected Car, Customer Experience und digitalen Mobilitätsdiensten.
Inhaltlich knüpft die neue Rolle an Positionen an, die Hartung bereits seit Längerem vertritt. Auf dem AUTOMOBIL-ELEKTRONIK Kongress 2024 betonte er, dass die Branche die Transformation zum softwaredefinierten Fahrzeug nur mit offeneren, modularen und skalierbaren Ansätzen bewältigen könne. Zugleich sprach er sich dafür aus, Hardware und Software stärker zu entkoppeln und komplexe Fahrzeugarchitekturen stärker vom Kundennutzen her zu denken.
Für Bosch Mobility ist die Ernennung von Christoph Hartung ein weiterer Schritt, Systeme, Software und Services auf Führungsebene stärker zu verankern. Dass er die zusätzliche Verantwortung parallel zu seiner bisherigen Funktion übernimmt, zeigt zudem die enge Verbindung der neuen Aufgabe mit dem Bereich Cross-Domain Computing Solutions.