Steuert die Autoindustrie auf die nächste Chipkrise zu?
KI-Hunger, geopolitische Spannungen und neue Engpässe in der Halbleiterkette setzen die Autoindustrie erneut unter Druck. Noch ist es keine Vollkrise – doch die Warnsignale sind unübersehbar.
Halbleiter sind zurück auf der strategischen Agenda der
Autobranche. Nicht, weil sich die Geschichte von 2021 einfach wiederholt.
Sondern weil sich der Markt grundlegend verschiebt. Während Hyperscaler und
KI-Player immer größere Teile von Kapazitäten, Speicher- und
Packaging-Ressourcen binden, wächst auch für Automotive die Gefahr, bei Preis,
Priorität und Verfügbarkeit ins Hintertreffen zu geraten.
Pascal und Martin
diskutieren in der aktuellen Folge, warum genau jetzt die Verwundbarkeit der
Branche wieder steigt, was Teslas Terafab-Ambitionen über die neue Machtfrage
im Halbleitermarkt verraten – und weshalb Entscheider ihre Beschaffungs-,
Entwicklungs- und Plattformlogik dringend nachschärfen müssen.
In dieser Folge:
- Warum das Halbleiterthema 2026 zurückkehrt – und warum es diesmal nicht einfach eine Neuauflage der Krise von 2021 ist
- Warum Automotive nicht dieselben Chips wie Hyperscaler kaufen muss, um trotzdem vom selben Systemdruck getroffen zu werden
- Was hinter Elon Musks Terafab-Ankündigung steckt – und warum sie strategisch relevant, industriell aber noch längst nicht bewiesen ist
- Weshalb klassischer Preiseinkauf bei Halbleitern nicht mehr ausreicht und welche neuen Anforderungen jetzt auf Beschaffung und Entwicklung zukommen
Halbleiterproduktion erklärt – Der lange Weg zum Chip
Speichermarkt 2026: KI treibt Preise und Knappheit
Sascha Pallenbergs Podcast-Folge zu Musks Terafab-Plänen
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Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln
die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den
Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers