Daimler Truck setzt auf die KI-Plattform LibreChat
Als eines der ersten DAX-Unternehmen stellt Daimler Truck seinen Beschäftigten weltweit die gemeinsam mit AWS entwickelte Open-Source-Lösung LibreChat zur Verfügung. Damit will der Lkw-Bauer seinen Mitarbeitern das Potenzial von KI noch näher bringen.
LibreChat ist eine KI-Plattform, die auf verschiedene Sprachmodelle wie GPT, Claude
oder Bildgenerierungsassistenten wie DALL·E zurückgreiftDaimler Truck
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Der strategische Kurs ist gesetzt: Bei Daimler Truck bevorzugt man beim Umgang mit künstlicher Intelligenz einen Open-Source-Ansatz. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es die mit Amazon Web Services (AWS) weiterentwickelte Anwendung LibreChat eingeführt und stellt sie allen Beschäftigten zur Verfügung. LibreChat ist eine KI-Plattform, die auf verschiedene Sprachmodelle wie GPT, Claude
oder Bildgenerierungsassistenten wie DALL·E zurückgreift. Beschäftigte können zudem individuelle Agenten und Chatbots erstellen und diese mit Kollegen teilen.
KI und dessen Innovationskraft werde nun für all Mitarbeitenden bei Daimler Truck erlebbar, sagt Andrea Seidel, Head of IT Transformation beim Lkw-Hersteller und betont: "Ich bin fest davon überzeugt, dass KI der Schlüssel zur nachhaltigen Transformation in der Arbeitswelt ist und uns neue Perspektiven eröffnet, die Zukunft unseres Unternehmens aktiv zu gestalten." Dank des Open-Source-Ansatzes von LibreChat
arbeite man gemeinsam mit Entwicklern weltweit an einer Plattform, die Zugang zu KI für die Mitarbeiter ermögliche, ohne von einzelnen Unternehmen abhängig zu sein, so Seidel. Damit werde das Innovationspotenzial der Organisation nachhaltig gestärkt.
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Die erforderliche technische Infrastruktur wird von AWS bereitgestellt, die Cloud-Struktur ermöglicht Daimler Truck zufolge jedoch große Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. so wurden Funktionalitäten gezielt vor dem Start von und für Daimler Truck entwickelt und implementiert, wie etwa ein SharePoint Connector.
Agentic AI – Zwischen Potenzial und Praxis
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Gezielte Anpassung an interne wie externe Anforderungen
Auch KI-Anwendungen anderer Hersteller biete man an, verlasse sich jedoch nicht allein auf fertige KI-Komplettlösungen, heißt es beim Unternehmen. Mit dem Einsatz von LibreChat stärkt das Unternehmen eigenem Bekunden nach seine technologische Unabhängigkeit und steuert auch die Weiterentwicklung der Plattform. Dies ermögliche die gezielte Anpassung an interne wie externe Anforderungen, sorge für eine transparente und effiziente Kostenstruktur und gewährleiste die Einhaltung von Regularien und Sicherheitsstandards.
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Auch der Betriebsrat ist mit im Boot: Wie der OEM hervorhebt, will der Innovation und Mitbestimmung in Einklang bringen und einen verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz sicherstellen. Zu diesem Zweck wurde eine entsprechende Konzernbetriebsvereinbarung zum Einsatz und Umgang mit KI verabschiedet.
Beim Unternehmen werden KI-Anwendungen bereits genutzt. Dies, um repetitive Aufgaben teilweise oder vollständig zu übernehmen und die Mitarbeitenden zu unterstützen. Mit LibreChat steht dem OEM zufolge die Weiterentwicklung automatisierter Workflows sowie der Einsatz von KI-Agenten im Fokus, die eine Vielzahl von Aufgaben parallel übernehmen können. Bislang haben die Nutzer über 3.000 KI-Agenten mit verschiedensten Funktionen erstellt und bis heute integriert.