Ist Gaming im Auto mehr als Spielerei, Herr Mühlbauer?
Gaming im Auto gilt vielen noch als bunte Demo ohne Businessrelevanz. Doch im Software-Defined Vehicle könnte In-Car-Gaming zum Baustein einer neuen User Experience werden. Wie können reale Fahrdaten neue digitale Dienste ermöglichen?
Das moderne Auto wird zum digitalen Erlebnisraum: Im
Software-Defined Vehicle entscheidet sich Differenzierung längst nicht mehr nur
über Reichweite, Leistung oder Assistenzsysteme, sondern zunehmend über das,
was Fahrer und Passagiere im Innenraum erleben. Infotainment, Apps,
personalisierte Dienste und neue Entertainment-Angebote rücken damit näher an
den Kern der Fahrzeugentwicklung. Genau hier stellt sich die Gretchenfrage: Ist
moderne In-Car Experience vor allem technische Spielerei – oder entsteht daraus
ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell?
Ein konkretes Beispiel für diesen Wandel liefert Valeo. Der
Zulieferer kommt klassisch stark aus den Bereichen Safety, Sensorik und
Fahrerassistenz, denkt diese technische Basis inzwischen aber stärker als
Plattform für neue digitale Services. Vorhandene Sicherheits-, Sensorik- und
Konnektivitätsdaten sollen künftig nicht nur das Fahrzeug sicherer machen,
sondern auch neue Nutzererlebnisse ermöglichen – von datenbasierten Services
bis hin zu Extended-Reality-Gaming. Darüber sprechen Pascal und Ronja in der
neuen Folge von WAS MICH BEWEGT mit Alexander Mühlbauer von Valeo. Im
Mittelpunkt steht die Frage, wann ein digitaler Dienst im Auto wirklich Sinn
ergibt – und wann er nur eine App auf größerem Screen bleibt.
In dieser Folge:
- Warum User Experience im Auto gerade jetzt zu einem strategischen Differenzierungsfaktor wird
- Wie aus Safety-Daten, Sensorik und Konnektivität neue digitale Services entstehen können
- Weshalb In-Car-Gaming mehr sein kann als ein Demo-Use-Case für große Displays
Wie Valeo aus Sicherheitsdaten die neue User Experience entwickelt
Warum In-Car-Gaming für OEMs mehr als Unterhaltung ist
Mehr zu Ronja und Pascal finden Sie auf LinkedIn:
Ronja Schmiedchen
Pascal Nagel
Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die
Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den
Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers