Kann Europa technologische Souveränität?
Europa sucht den Tech Befreiungsschlag: In München wird eine leistungsfähige KI Fabrik eröffnet, Industrieschwergewichte fordern ein „Made in Europe“-Gütesiegel. Doch reicht das für echte technologische Souveränität?
Europa ringt um technologische Souveränität – doch kann der Kontinent sich
wirklich aus der Abhängigkeit von US‑Tech lösen? Bundeskanzler Friedrich Merz
fordert einen Kurswechsel: weniger Leichtsinn bei digitalen Abhängigkeiten,
mehr eigene Stärke bei Schlüsseltechnologien. Und tatsächlich gibt es Bewegung.
Die Deutsche Telekom hat in München ihre erste große KI‑Fabrik eröffnet – ein
Milliardenprojekt gemeinsam mit Nvidia und SAP, das Unternehmen, Forschung und
Staat mit sicherer, leistungsfähiger KI‑Infrastruktur versorgen soll.
Wir haben
dazu mit T-Systems‘ Automotive-Chef Christian Hort gesprochen. Parallel fordern
VW‑Chef Oliver Blume und Stellantis-Boss Antonio Filosa ein „Made in Europe“
für die E‑Mobilität, um Batterien, Antriebsstränge und Elektronik wieder
stärker in Europa zu fertigen. In dieser Folge fragen wir: Reicht das für echte
digitale und industrielle Souveränität – oder bleibt Europa weiterhin nur Kunde
im globalen Tech‑System?
In dieser Folge:
- Wie abhängig sind deutsche und europäische Unternehmen heute von US-Cloud- und KI-Anbietern?
- Was steckt hinter der „Industrial AI Cloud“/KI-Fabrik in München – und inwiefern ist das ein konkreter Schritt Richtung KI-Souveränität „made in Germany“?
- Welche konkreten Anwendungsfälle entstehen durch die neue Compute-Power – insbesondere für die Autoindustrie?
Die Details zur neuen Industrial AI Cloud der Deutschen Telekom, SAP und
Nvidia
VW und Stellantis fordern „Made in Europe-Label“
Diese Folge "WAS MICH BEWEGT" wird präsentiert von T-Systems: Alle Infos
zur Industrial AI Cloud von Folgenpartner T-Systems
Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn:
Pascal Nagel
Yannick Tiedemann
Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers