Connected Car

Der IT-Dienstleister Cognizant steht vor der Übernahme von ESG Mobility. Bild: zapp2photo / Adobe Stock

| von Werner Beutnagel
Aktualisiert am: 31. Mär. 2021

Hauptgrund für die Abspaltung von ESG Mobility sei die schwache Profitabilität des Geschäftsbereiches im Vergleich zum deutlich ertragsreicheren Rüstungsgeschäft, so ein Insider gegenüber automotiveIT. Durch die Coronakrise habe sich die Geschäftslage zudem weiter verschlechtert.

Cognizant hat seinen Hauptsitz im US-Bundesstaat New Jersey, ein Großteil der global 290.000 Mitarbeiter ist jedoch im indischen Chennai für das Unternehmen tätig. Es sei zu erwarten, dass ESG Mobility als deutsches Gesicht von Cognizant fungieren wird, während die eigentlichen Leistungen für Kunden aus der Autobranche von Indien aus erbracht werden, erklärt ein Insider. Leitende Mitarbeiter an den ESG-Standorten München und Ingolstadt hätten das Unternehmen bereits verlassen.

Update 31.03.2021

Cognizant hat die Übernahme von ESG Mobility inzwischen offiziell bestätigt. Nach dem für das zweite Quartal 2021 geplanten Abschluss der Übernahme würden rund 1.000 Mitarbeiter in Cognizants Standorte in den USA, China und Europa wechseln, so das Unternehmen.

"Die Autoindustrie durchläuft eine fundamentale Veränderung hin zu neuen Mobilitätskonzepten, die auf Software, Connectivity und künstlicher Intelligenz basieren", erklärt Malcolm Frank, President of Digital Business and Technology bei Cognizant. ESG Mobility sei daher eine optimale Ergänzung des eigenen Portfolios. Cognizant und ESG Mobility stellen laut eigener Aussage Entgineering-Services für acht der zehn weltweit größten Autobauer bereit.

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