Mercedes GLE und GLS kriegen Superscreen und neue Software
Der neue, elektrische Mercedes GLC stiehlt gerade allen die Schau. Doch GLE und GLS überlassen ihm die Bühne nicht alleine und machen sich fit für die weitere Laufzeit. Jetzt gibt es erste Infos.
Thomas Geiger/dpa Thomas Geiger/dpa
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Aktuell sind die Cockpits von GLE und GLS noch nicht komplett durchdigitalisiert - das wird sich in der kommenden Generation allerdings radikal ändern.Mercedes-Benz
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Mercedes bereitet eine große Modellpflege für GLE und GLS
vor. Wie die Schwaben bei letzten Tests bestätigt haben, sollen die großen
Geländewagen aus dem US-Werk in Tuscaloosa in diesem Herbst mit aufgewertetem
Design, einem neuen, weiter digitalisierten Cockpit samt eigenem Betriebssystem
und einer weiterentwickelten Generation an Benzinern an den Start gehen.
Parallel frischt der Hersteller auch das GLE Coupé auf und die Maybach-Variante
des GLS.
Neben den üblichen Retuschen an Front und Heck zeugt vor
allem das Innenleben von der großen Modellpflege. Denn im Cockpit gibt es nun
den sogenannten Superscreen, der sich über die gesamte Fahrzeugbreite spannt.
Darauf läuft eine neue Software, die sich auf das hauseigene Betriebssystem
MB.OS stützt und damit eine vereinfachte Bedienung, mehr Information und
Unterhaltung verspricht, so der Hersteller.
Die wichtigsten Änderungen verbergen sich aber unter der
Haube. Während sie mit anderen SUV-Neuheiten wie dem GLC und dem GLB in diesem
Jahr die elektrische Revolution weiter vorantreiben, pflegen die Schwaben hier
noch einmal ihre Verbrenner: Alle Motoren sind überarbeitet und werden nun mit
einem 17 kW/23 PS starken Booster als Anlasser milde hybridisiert, so der
Hersteller.
Sechs- und Achtzylinder sind im Angebot
Die Basis für Europa bildet ein drei Liter großer
Reihensechszylinder. Als Diesel leistet er 245 kW/333 PS oder 270 kW/367 PS und
als Benziner 280 kW/381 PS. Er bekommt zudem noch einen elektrischen
Verdichter, der das Turboloch stopfen und beim Anfahren oder beim Überholen für
noch mehr Nachdruck sorgen soll.
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Außerdem übernehmen die Geländewagen den neuen
V8-Motor aus der überarbeiteten S-Klasse, der hier mit 395 kW/537 PS an den
Start geht. Als Kompromissangebot an die Generation E gibt es zudem weiterhin
einen Plug-in-Hybrid mit etwa 100 Kilometer elektrischer Reichweite und 125
kW/170 PS starker E-Maschine, der auf dem Sechs- statt wie bisher auf dem
Vierzylinder fußt. Hier leistet der Verbrenner laut Mercedes allerdings nur 240
kW/326 PS
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