Salon: automotiveIT meets defenceIT

Was Automotive-IT von Defence lernen kann

Automotive und Defence digitalisieren komplexe Wertschöpfungsketten unter hohem Sicherheitsdruck. Beim automotiveIT Salon in München diskutieren CIOs beider Branchen über Agentic AI, Datenräume, Governance und resiliente IT-Architekturen.

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Helle, breitformatige KI-erstellte Konzeptdarstellung zum automotiveIT Salon „automotiveIT meets defenceIT“: Links steht ein bewusst markenneutral gestaltetes, silbernes Konzeptfahrzeug mit glatter, moderner Karosserie, dunklen Scheiben und aerodynamischer Silhouette. Rechts befindet sich ein einzelnes, klar erkennbares gepanzertes militärisches Radfahrzeug mit sechs Rädern, kantiger Schutzkarosserie, Kameras, Sensoren und Kommunikationsantennen auf dem Dach. Beide Fahrzeuge stehen sich auf einer offenen, ebenen Fläche vor einer zurückhaltenden Landschaft aus grünen Hügeln und einem hellblauen Himmel gegenüber. Zwischen dem zivilen Pkw und dem Defence-Fahrzeug verlaufen leuchtende blaue Datenlinien, vernetzte Punkte und digitale Strukturen, die einen sicheren Informationsaustausch und die Annäherung zweier industrieller IT-Welten symbolisieren. Weitere Netzlinien auf dem Boden verbinden beide Seiten und stehen für gemeinsame digitale Infrastrukturen, Datenräume, Lieferketten, Cloud-, Edge- und On-Premises-Systeme sowie übergreifende Governance- und Sicherheitsmodelle. Das Motiv greift die Leitfrage auf, was die IT-Welten von Automotive und Defence gemeinsam haben und wo sie sich unterscheiden. Es verweist zugleich auf die Fragen: Warum nähern sich Automotive- und Defence-IT an? Welche Erfahrungen lassen sich zwischen beiden Industrien übertragen? Wo erfordern Regulierung, Geheimschutz, Exportkontrollen und besondere Sicherheitsanforderungen eigene Lösungen? Wie verändern AI und Agentic AI industrielle Lieferketten? Wie weit dürfen KI-Systeme Aufgaben planen, Daten aus verschiedenen Quellen verknüpfen und innerhalb definierter Grenzen eigenständig handeln? Wie lassen sich autonome Disposition, Ausnahmebehandlung, Risikoscoring und Anomalieerkennung sicher einsetzen? Wie bleiben Entscheidungen auditierbar, nachvollziehbar und durch Human-in-the-Loop-Modelle kontrollierbar? Können Catena-X und defenceX voneinander profitieren? Welche technischen Bausteine, Datenmodelle, Identitätsdienste, Standards und Governance-Strukturen lassen sich wiederverwenden? Wo sind gemeinsame Datenräume möglich, und welche Strukturen müssen branchenspezifisch bleiben? Welche IT-Architekturen funktionieren in kritischen Umfeldern? Wie lassen sich Plattformisierung, modulare Systeme, souveräne Cloud-Ansätze, Edge-Infrastrukturen und On-Premises-Lösungen miteinander verbinden? Welche Betriebsmodelle gewährleisten Resilienz, Cyber-Security, Datensouveränität, langfristige Wartbarkeit und hohe Verfügbarkeit? Und was können Automotive und Defence bei der digitalen Transformation, der Absicherung komplexer Lieferketten und dem Aufbau widerstandsfähiger industrieller IT voneinander lernen?
Was verbindet die IT-Welten von Automotive und Defence, und wo unterscheiden sie sich? Diese Frage steht beim automotiveIT Salon in München im Mittelpunkt – seien Sie dabei.

Veranstaltungsdetails zum automotiveIT Salon

  • Veranstaltung: automotiveIT Executive Exchange – automotiveIT meets defenceIT
  • Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026
  • Beginn: 18 Uhr, Ende: 21 Uhr
  • Ort: Hochhaus Süddeutscher Verlag, Hultschiner Straße 8, 81677 München
  • Format: Paneldiskussion, Executive Exchange und Get-together mit Walking Dinner
  • Anmeldung: Hier ihr kostenloses Ticket sichern und teilnehmen

Automobilhersteller und Rüstungsunternehmen bewegen sich auf den ersten Blick in weit voneinander entfernten Welten. Die einen organisieren globale Serienfertigung, eng getaktete Lieferketten und immer stärker softwaredefinierte Produkte. Die anderen entwickeln missionskritische Systeme, die über Jahrzehnte verfügbar, sicher und unter schwierigen geopolitischen Bedingungen beherrschbar bleiben müssen. In ihren IT-Organisationen begegnen sich beide Branchen jedoch bei vielen zentralen Herausforderungen.

Legacy-Systeme müssen modernisiert, Daten über Unternehmensgrenzen hinweg nutzbar gemacht und Lieferketten gegen Cyberangriffe sowie geopolitische Störungen abgesichert werden. Gleichzeitig verändert künstliche Intelligenz die Art, wie Unternehmen Risiken bewerten, Entscheidungen vorbereiten und operative Prozesse steuern. Welche Erfahrungen lassen sich zwischen Automotive und Defence übertragen? Wo erfordern Regulierung, Geheimschutz und Sicherheitsanforderungen eigene Lösungen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des automotiveIT Executive Exchange – automotiveIT meets defenceIT am 29. Juli 2026 in München. Das neue Salonformat bringt CIOs und IT-Entscheider beider Industrien in einem bewusst kleinen Rahmen zusammen. Der Schwerpunkt liegt auf einem offenen Erfahrungsaustausch über Strategien, Architekturen und Betriebsmodelle, die für widerstandsfähige industrielle Wertschöpfung zunehmend entscheidend werden.

Das erwartet die Teilnehmer beim automotiveIT Salon

Der automotiveIT Salon beginnt am 29. Juli 2026 um 18 Uhr. Ab 18.30 Uhr diskutieren die Teilnehmer in vier Themenblöcken über zentrale Herausforderungen industrieller IT.

  • Zum Auftakt geht es um unterschiedliche Rahmenbedingungen und IT-Architekturen in Automotive und Defence.
  • Danach steht der Einsatz von AI und Agentic AI in der Supply Chain im Mittelpunkt.
  • Ein weiterer Block beleuchtet Datenräume wie Catena-X und defenceX sowie mögliche gemeinsame Standards.
  • Zum Abschluss werden Governance, Architekturprinzipien und Betriebsmodelle für sicherheitskritische Umgebungen diskutiert.

Panelists

Porträt von Alexander Stamm, CIO bei MANN + HUMMEL

Alexander Stamm

CIO, MANN + HUMMEL

Porträt von André Scheidhammer, CIO bei Hensoldt

André Scheidhammer

CIO, Hensoldt

Porträt von André Wehner, CIO bei MAN Truck & Bus SE

André Wehner

CIO, MAN Truck & Bus SE

Porträt von Pascal Nagel, Moderator und Chefredakteur von automotiveIT, Automobil Produktion und Automobil Elektronik
Moderation

Pascal Nagel

Chefredakteur automotiveIT, Automobil Produktion & Automobil Elektronik

Ab 19.50 Uhr bietet ein Get-together mit Walking Dinner Gelegenheit zum persönlichen Austausch, bevor die Veranstaltung um 21 Uhr endet. Der Executive Exchange richtet sich an CIOs, IT-Leiter, Digitalverantwortliche, Enterprise-Architekten sowie Fachleute für Supply Chain, Cyber-Security, Data Governance und Cloud-Infrastruktur. Auf dem Podium diskutieren Alexander Stamm von MANN+HUMMEL, André Scheidhammer von Hensoldt und André Wehner von MAN Truck & Bus SE. Moderiert wird die Runde von Pascal Nagel, Chefredakteur von automotiveIT, Automobil Produktion und AUTOMOBIL-ELEKTRONIK.

Die Agenda zeigt bereits, wie eng die zentralen IT-Fragen beider Branchen inzwischen miteinander verknüpft sind. Trotz unterschiedlicher Produkte, Entwicklungszyklen und Sicherheitsanforderungen geht es in Automotive und Defence zunehmend um dieselben Grundlagen: belastbare Datenstrukturen, resiliente Lieferketten, souveräne Plattformen und klar geregelte Verantwortlichkeiten.

Warum nähern sich Automotive- und Defence-IT an?

Die Automobilindustrie hat ihre Produktions- und Lieferketten in den vergangenen Jahren umfassend digitalisiert. Cloud-Plattformen, digitale Zwillinge, datenbasierte Qualitätsprozesse und unternehmensübergreifende Datenräume gehören inzwischen zu den zentralen Bausteinen der Transformation. Mit Catena-X ist zudem ein Ökosystem entstanden, das einen standardisierten und souveränen Datenaustausch entlang der automobilen Wertschöpfungskette ermöglichen soll.

Auch die Defence-Industrie benötigt durchgängige Datenflüsse, interoperable Plattformen und leistungsfähige digitale Lieferketten. Sie arbeitet dabei unter zusätzlichen Vorgaben. Sicherheitsfreigaben, Exportkontrollen, nationale Souveränitätsanforderungen und langfristige Beschaffungsprogramme beeinflussen, welche Technologien eingesetzt und wie Daten verarbeitet werden dürfen.

Gerade diese Unterschiede machen den Vergleich interessant. Automotive-Unternehmen können von den hohen Sicherheits- und Resilienzstandards der Defence-Industrie lernen. Umgekehrt verfügt die Automobilbranche über umfangreiche Erfahrung mit skalierbaren Plattformen, standardisierten Prozessen und digital vernetzten Lieferantennetzwerken.

Der Salon soll deshalb konkrete Organisationsmodelle, Architekturentscheidungen und Erfahrungen aus der Umsetzung in den Mittelpunkt rücken. Entscheidend ist dabei, welche Ansätze sich übertragen lassen und wo die Besonderheiten der jeweiligen Branche eigene Lösungen verlangen.

Wie verändern AI und Agentic AI industrielle Lieferketten?

KI unterstützt Unternehmen bereits dabei, Anomalien zu erkennen, Lieferantenrisiken zu bewerten und Engpässe frühzeitig sichtbar zu machen. Agentic AI könnte künftig zusätzlich Aufgaben planen, Daten aus verschiedenen Quellen verknüpfen und innerhalb definierter Grenzen eigenständig reagieren.

Damit gewinnen Auditierbarkeit, klare Eskalationswege und Human-in-the-Loop-Modelle an Bedeutung. Beim automotiveIT Salon diskutieren die CIOs, wie weit autonome Disposition und Ausnahmebehandlung in komplexen und sicherheitskritischen Lieferketten gehen dürfen.

Können Catena-X und defenceX voneinander profitieren?

Catena-X zeigt, wie sich Daten entlang industrieller Wertschöpfungsketten standardisiert und souverän austauschen lassen. Für die Defence-Industrie stellt sich die Frage, welche technischen Bausteine, Datenmodelle und Governance-Strukturen übernommen werden können.

Im Salon geht es deshalb um gemeinsame Standards, branchenspezifische Sicherheitsanforderungen und die Frage, welche Erfahrungen aus Catena-X für defenceX nutzbar sind.

Welche IT-Architekturen funktionieren in kritischen Umfeldern?

Automotive-Unternehmen setzen verstärkt auf Plattformen, Cloud-Lösungen und modulare Architekturen. In der Defence-Industrie kommen besonders hohe Anforderungen an Sicherheit, Souveränität, Verfügbarkeit und langfristige Wartbarkeit hinzu.

Diskutiert werden hybride Cloud-, Edge- und On-Premises-Modelle sowie Governance-Strukturen, die verbindliche Standards mit der nötigen Flexibilität für einzelne Programme verbinden.

Der automotiveIT Salon schafft damit einen Rahmen, in dem Verantwortliche aus beiden Industrien ihre Erfahrungen direkt gegenüberstellen können. Am 29. Juli 2026 soll in München sichtbar werden, welche Modelle sich übertragen lassen, wo klare Grenzen verlaufen und welche gemeinsamen Ansätze industrielle IT künftig resilienter und handlungsfähiger machen können.