Schweres Nutzfahrzeug von Ford Trucks.

Ford Otosan und AVL werden gemeinsam einen Software-Stack entwickeln, der für die SAE L4 Highway Pilot-Funktionalität ausgelegt ist. Bild: Ford

| von Götz Fuchslocher

Nach der Demonstration des Lkw-Platoonings im Herbst 2019 konzentriere man sich nun auf das hochautomatisierte Fahren auf Autobahnen, teilt der FuE-Experte AVL mit. Dadurch sollen Unternehmen in der Lage sein, mithilfe der SAE L4 Highway Pilot-Technologie, die gerade entwickelt werde, völlig autonome Schwerlasttransporte zwischen Logistikknotenpunkten einzusetzen. Mit Blick auf den weltweiten Fahrermangel und die starke Marktnachfrage nach sicheren und effizienten Transportlösungen erweise sich das Geschäftsmodell als sehr vorteilhaft, heißt es bei AVL.

Ford Otosan und AVL entwickeln gemeinsam einen Software-Stack, der für die SAE L4 Highway Pilot-Funktionalität ausgelegt ist. AVL werde mit seinem Wissen in der Softwareentwicklung durch seine Ingenieurteams in Regensburg und Istanbul seinen Beitrag leisten. Ford Otosan verstärke das Projekt mit seiner Expertise in der Entwicklung von Assistenzsystemen und autonomen Lösungen für schwere Nutzfahrzeuge.

In der Türkei und in Deutschland sind laut AVL derzeit zwei Ford Trucks F-MAX-Fahrzeuge unterwegs, die mit Lidar-, Radar- und Kamerasensorsystemen und Verarbeitungsplattformen ausgestattet sind. Diese sammeln Realdaten von den Straßen, die dann zum Training und Testen von auf künstlicher Intelligenz basierenden Wahrnehmungs- und Entscheidungsalgorithmen verwendet werden. In der ersten Hälfte des Jahres 2021 wollen die Partner den nächsten großen Schritt in ihrer Zusammenarbeit zur Entwicklung eines echten H2H-Transports zeigen.

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