Übernehmen KI-Agenten die Autoindustrie, Herr Hofmann?
KI-Agenten könnten ganze Industrien in ihren Grundfesten erschüttern. Dabei stehen ungeahnte Effizienz- und Autonomie-Gewinne kaum absehbaren Sicherheitsrisiken gegenüber. Experte Martin Hofmann schaut in die Zukunft einer „Agentic Autoindustrie“.
Agentic AI trifft Automobilindustrie: In dieser Folge von WAS MICH BEWEGT
sprechen Yannick und Pascal mit Ex-VW-CIO Martin Hofmann über die Agentic Enterprise
– Unternehmen, die mit autonomen KI-Agenten denken, handeln und lernen. Wir
diskutieren, warum Agentic AI mehr ist als das nächste KI-Tool, welche
Governance und Sicherheitsstandards nötig sind und wie sich Arbeit in
Produktion, Entwicklung und Verwaltung verändert.
Hofmann argumentiert, dass
die Technologie bereit ist, aber Mut, Design und Architektur fehlen. Er
erwartet erste skalierte Use Cases über Teams hinweg, klare Transparenz- und
Audit-Mechanismen statt „Prompt-Chaos“ und warnt vor Schatten-Autonomie.
Zugleich plädiert er für Human-in-the-Loop, messbare KPIs und
Vorstands-Ownership.
In dieser Folge:
- Was ist Agentic AI – und wie unterscheidet sich das „agentische Unternehmen“ grundlegend von klassischen KI-Use-Cases?
- Warum scheitern viele KI-Projekte als Pilot – und wie gelingt mit klaren Zielen, MVP-Logik und Governance der echte Durchbruch?
- Wie lassen sich autonome KI-Agenten sicher steuern – mit Decision Contracts, Data Contracts und einem belastbaren Trust-Layer?
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Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers