Einstellungsdynamik gebremst
Arbeitsmarkt für IT-Berufe wird enger
Trotz Millionen von IT-Fachkräften in Deutschland kühlt sich der Arbeitsmarkt deutlich ab. Digitalisierung und KI treiben zugleich den Wandel der Anforderungen.
Speziell das Thema künstliche Intelligenz verändert momentan die Anforderungsprofile auf dem IT-Arbeitsmarkt.
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Der Arbeitsmarkt für IT-Berufe ist enger geworden. Der Markt
befinde sich in einem starken Wandel, teilte die Bundesagentur für Arbeit auf
der Grundlage einer neuen Erhebung mit. Dennoch waren 2025 in Deutschland 1,15
Millionen IKT-Fachleute sozialversicherungspflichtig beschäftigt – zwei Prozent
mehr als ein Jahr zuvor. 171.000 davon waren Ausländer, allein 31.000 davon
Inder.
KI verändert Anforderungsniveau
„Der Arbeitsmarkt in der Informations- und Kommunikationstechnik steht unter
dem Eindruck gegensätzlicher Entwicklungen“, sagte Andrea Nahles,
Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur. Die konjunkturelle Eintrübung bremse
kurzfristig die Einstellungsdynamik. Gleichzeitig sei die Branche aber auch von
einem Strukturwandel erfasst, durch fortschreitende Digitalisierung, Automatisierung
und den Einsatz von neuen KI-Technologien. Das Anforderungsniveau an diese
Berufe steige, vor allem durch den Einsatz künstlicher Intelligenz.
2025 waren demnach bei der Bundesagentur rund 13.000 Stellenangebote für
IT-Berufe im Bestand. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das ein Minus von 22
Prozent. Die berufsspezifische Arbeitslosenquote ist bei IKT-Berufen von 3,7
auf 4,5 Prozent gestiegen.