Was mich bewegt

Die große Cloud-Frage: Mehr Kontrolle, weniger Abhängigkeit?

Software, KI und vernetzte Fahrzeuge machen Daten zum entscheidenden Rohstoff der Autoindustrie. Doch wer die digitale Infrastruktur kontrolliert, gewinnt auch wirtschaftliche Handlungsfreiheit. Aktuelle Beispiele zeigen einen strategischen Shift.

1 min

Digitale Souveränität entwickelt sich für die deutsche Industrie zunehmend vom politischen Schlagwort zum strategischen Wettbewerbsfaktor. Das zeigt nicht nur eine aktuelle Bitkom-Studie, nach der viele Unternehmen bereit wären, für mehr digitale Unabhängigkeit sogar funktionale oder wirtschaftliche Abstriche zu akzeptieren. Auch die Automobilindustrie zieht Konsequenzen aus den wachsenden Abhängigkeiten von internationalen Cloud-Anbietern. Im Mittelpunkt dieser Folge steht die Entscheidung von Volkswagen, zentrale Anwendungen künftig verstärkt über eine konzernweite Private Cloud von T-Systems zu betreiben. 

Das Ziel: mehr Kontrolle über Daten, höhere Resilienz und eine stärkere Eigenständigkeit bei kritischen digitalen Infrastrukturen. Gleichzeitig setzt der Konzern weiterhin auf Public-Cloud-Angebote und verfolgt einen bewusst hybriden Ansatz. Auch Mercedes-Benz beschäftigt sich intensiv mit digitaler Souveränität – allerdings aus einer anderen Perspektive. Mit einer selbst betreibbaren KI- und Automatisierungsplattform sollen Daten, Prozesse und technologische Entscheidungen stärker in eigener Hand bleiben. Pascal und Yannick diskutieren, warum das Thema gerade jetzt an Bedeutung gewinnt und wie der Spagat zwischen Souveränität, Innovation und Skalierbarkeit gelingen kann. Zudem werfen wir einen Blick auf spannende Entwicklungen zum Thema Rüstungs-Business in der Autobranche.

Die Hintergründe zu VWs Cloud-Entscheidung

Wie Mercedes mit n8n KI-Workflows skalieren will

Die Bitkom-Studie zum Thema Cloud-Abhängigkeit

Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn:

Pascal Nagel

Yannick Tiedemann

Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers