Volkswagen 4.0 – the production systems of tomorrow are being

Für die Vernetzung der VW-Produktionsstätten könnte Amazon in Zukunft die Anlagen, Zulieferungen und Lager zusammenschalten. Bild: Volkswagen

| von Claas Berlin

Geplant sei laut des Zeitungsberichts eine Art „Industrie-Cloud“ mit der Amazon die 122 Werke und Lager des Volkswagen-Konzerns vernetzen soll. VW-Chef Herbert Diess hatte in jüngster Vergangenheit wiederholt betont, dass die Konzernwerke bis zum Jahr 2025 um ein Drittel produktiver arbeiten sollen. 

Möglich werden könnte dies laut SZ auch durch eine Vernetzung der Produktionsstätten, bei der Amazon die Anlagen, Zulieferungen und Lager zusammenschaltet. Bisher arbeiten die verschiedenen VW-Fahrzeugfabriken und ihre Lager weltweit mit unterschiedlichen Software-Systemen. Eine Gesamtübersicht über alle Produktionsvorgänge gäbe es in der Wolfsburger Konzernzentrale aktuell noch nicht.

In ihrer Zusammenarbeit wollen beide Unternehmen auf die Amazon-Technologien in den Bereichen Internet der Dinge (IoT), maschinelles Lernen und Computing Services setzen. Diese werden speziell für das Produktionsumfeld entwickelt und auf die Anforderungen der Automobilindustrie erweitert. Als Architektur dient die neue Digital Production Platform (DPP) von Volkswagen, an die künftig alle Standorte im Konzern wie auch weitere Unternehmen andocken sollen.

Zuletzt ging der OEM zahlreiche strategische Kooperation ein, um auf diversen Zukunftsfeldern bestehen zu können. VW wird beispielsweise ab 2022 mit US-Autobauer Ford Nutzfahrzeuge bauen und Fahrassistenzsysteme entwickeln. Zudem vertieft der Wolfsburger Autohersteller seine Kooperation mit dem US-Software-Riesen Microsoft bei Cloud-Services für Vernetzung und neue Mobilitätsdienste.