Lexus-Fahrzeug mit Apex.AI-Technologie

Toyota greift bei der Entwicklung autonomer Fahrzeugfunktionen künftig auf Apex.OS zurück. Bild: Apex.AI

| von Werner Beutnagel

Toyota gehörte zu den ersten Geldgebern des Jungunternehmens mit Sitz in Palo Alto und München, nun ist der Autobauer auch Kunde von Apex.AI. Dabei möchte der Autobauer das Betriebssystem Apex.OS nutzen, um einen serienreifen Softwarestack für Arene, Toyotas Fahrzeugentwicklungsplattform zu realisieren und zu implementieren.

Neben Toyota hat Apex.AI mit dem Tech-Startup Tier IV einen weiteren Geschäftspartner gewonnen: Das Unternehmen entwickelt unter anderem die Open-Source-Lösung Autoware für das autonome Fahren. Beide Unternehmen werden gemeinsam Open-Source-Komponenten nutzen, um verschiedene Sicherheitsanforderungen bei selbstfahrenden Pkw abzudecken.

Gleichzeitig verkündet Apex.AI die Zertifizierung von Apex.OS durch den TÜV Nord. Zertifiziert wurde die funktionale Sicherheit nach der höchsten Stufe der ISO 26262 ASIL D. Damit ist die Software, die auf dem Open-Source-Code ROS basiert, und das zugehörige Software Development Kit nach Unternehmensangaben auch für den Serieneinsatz auf der Straße zugelassen.

„Unser Betriebssystem erfüllt nun nachweislich die höchsten Anforderungen der geltenden Norm für funktionale Sicherheit im Automobil ", so Jan Becker, CEO und Co-Founder von Apex.AI. „Wenn ein Software-Absturz auf einem Laptop passiert, ist das unangenehm. Aber wenn Software in einer sicherheitskritischen Funktion eines Fahrzeugs abstürzt, kann das katastrophale Folgen haben. Deshalb war unser Ziel, eine zuverlässige Software zu schreiben, die vor Systemabstürzen oder Betriebsausfällen schützt.“

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