Noch mehr Eigenständigkeit

Aumovio und SAP schließen strategische Partnerschaft 

Aumovio und SAP bündeln ihre Kräfte für eine umfassende Cloud-Transformation beim Automobilzulieferer. Eine neue Architektur soll für mehr Agilität, höhere Innovationsgeschwindigkeit und eine modernisierte IT-Struktur sorgen. 

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Mit der Migration seiner kompletten SAP-Landschaft in die Cloud will Aumovio die Basis für zukünftiges Wachstum legen.

Die Conti-Tochter Aumovio unterstreicht ihre Ambition einer agileren und flexibleren Unternehmensstruktur mit der Transformation zahlreicher IT-Infrastrukturlösungen hin zu einer Cloud-Architektur. Das Technologie- und Elektronikunternehmen soll in diesem Zuge nicht nur in Form einer schlankeren Kostenstruktur für zentrale IT-Anwendungen profitieren, sondern auch von den positiven Effekten einer optimalen Skalierbarkeit entlang des künftigen Wachstums. Den Kern der Transformation bildet die Migration der SAP-Landschaft bestehend aus Software, Infrastruktur und Services hin zu einem cloudbasierten ERP (= Enterprise Resource Planning) von SAP. Aumovio und SAP haben hierfür eine langfristige strategische Partnerschaft geschlossen, um auf diesem Weg Innovationen, wie etwa zentrale Updates oder KI-Agents, schneller und flächendeckend in der gesamten Organisation ausrollen zu können. „Unser Schritt in die unternehmerische Eigenständigkeit war der perfekte Ausgangspunkt, um unser zukünftiges IT-Setup neu zu denken. Wir leiten mit SAP Cloud ERP Private die nächsten Schritte in Richtung Cloud-Transformation, effizientere IT-Strukturen und digitale Innovationen ein“, erklärt Thorsten Pache, Chief Information Officer von Aumovio.

 

Maßgeschneiderte ERP-Lösung als zukunftssichere und skalierbare Basis

Die neue in der Cloud gehostete Plattform integriere zentrale Geschäftsanwendungen, harmonisiere Daten in Echtzeit über internationale Standorte hinweg und ermögliche fundierte Entscheidungen auf Basis vernetzter und kontextualisierter Informationen. Durch die verbesserte Transparenz entlang der Lieferkette sowie kontinuierliche Prozessoptimierung könnten Abläufe zukunftssicher gestaltet , Silos vermieden und operative Risiken reduziert werden – mit dem Ziel, Effizienz und Kundenzufriedenheit nachhaltig zu steigern. Die Migration erster Systeme soll noch im laufenden Jahr mit einem ‚Lift & Shift‘-Ansatz beginnen, um bestehende Anwendungen schnell und effizient ohne größere Änderungen in die neue Cloud-Infrastruktur zu übertragen und gleichzeitig die digitale Transformation sowie Innovation voranzutreiben. „Die schnelle Umsetzung wesentlicher Schritte unserer unternehmensweiten Systemumstellung zeigt eindrucksvoll, wie stark Aumovio an Geschwindigkeit gewonnen hat und wie eng IT und Einkauf zusammenarbeiten. Mit diesem Fundament werden wir auch die Migrationsphasen des Systems erfolgreich gestalten“, erläutert Peter Popp, Chief Procurement Officer von Aumovio.  Mit einem fortschrittlichen Cloud-Setup sei Aumovio dann bestens gerüstet, Innovationen zu skalieren, Abläufe zu optimieren und flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren, um "als Adaptive Powerhouse die sichere, begeisternde, vernetzte und autonome Mobilität anzuführen".