Ridecare-Sensorik von Bosch

Mit einer neuen Sensorbox möchte Bosch Schäden an Carsharing-Fahrzeugen besser erkennen als bisher. (Bild: Bosch)

Das Marktvolumen für Mobilitätsdienste, die das eigene Fahrzeug ersetzen, betrug in Europa laut einer Strategy&-Studie Ende des vergangenen Jahres rund 127 Milliarden US-Dollar. Allein 17 Milliarden davon entfallen auf den deutschen Markt. Bis zum Jahr 2035 sei damit zu rechnen, dass sich das entsprechende Marktvolumen auf 549 Milliarden US-Dollar mehr als vervierfacht. Für die Anbieter neuer Mobilitätsdienste also Grund genug, die Qualität der Services zu optimieren und mögliche Stellschrauben bei den Kosten zu nutzen. Um dies zu gewährleisten, hat unter anderem Bosch die neue Lösung Ridecare entwickelt, die den Zustand von Fahrzeugen erfasset.

Als erste Ridecare-Serienfunktionen hat der Zulieferer eine Rauch- und Schadenserkennung für Carsharing-Autos vorgestellt. Mit Hilfe einer Sensorbox im Fahrzeug und einer cloudbasierten Datenauswertung im Backend sollen Sharing-Anbieter in Echtzeit sowohl Informationen zu Schäden am Fahrzeug erhalten als auch einsehen können, ob Fahrgäste im Auto geraucht haben. In Folge sollen dadurch Reparaturen und Reinigungen schneller und bedarfsgerechter erfolgen können. „Wesentlicher Hebel für die Kundenzufriedenheit beim Carsharing ist ein jederzeit sicheres und komfortables Fahrerlebnis. Mit unseren Ridecare-Lösungen setzt Bosch einen neuen Standard für ein noch besseres Kundenerlebnis im Sharing-Markt“. sagt Harald Kröger, Geschäftsführer bei Robert Bosch.

Bisher erhalten Carsharing-Anbieter nur wenige Informationen darüber, ob Fahrzeuge während der Nutzung beschädigt wurden oder ob im Innenraum geraucht wurde, heißt es bei Bosch. Oft würden zwar größere Schäden gemeldet, bei „vermeintlichen Kavaliersdelikten“ bleiben die Anbieter jedoch oftmals auf den Kosten sitzen. Zu Unzufriedenheit bei Kunden führe neben Beschädigungen auch der verbleibende Geruch, wenn im Fahrzeug zuvor unerlaubt geraucht wurde. Dies führe oftmals zu Kosten für eine professionelle Innenraumreinigung, die sich auf mehrere hundert Euro belaufen können.

Die Sensoreinheit von Bosch erkennt sowohl Schäden am Fahrzeugäußeren als auch Rauch im Innenraum. „Die kombinierte Rauch- und Schadenserkennung von Bosch ist weltweit die erste Serienlösung, die beides kann – Schäden am und Rauch im Auto zuverlässig erkennen und transparent melden“, sagt Kröger. Die Sensoren der Box würden zudem so präzise arbeiten, dass sie nicht nur Unfälle, sondern selbst Parkrempler erkennen können.

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