Manufacturing OS

Schluss mit Insellösungen in der Fertigung

Prozessdaten im MES, Prüfergebnisse in Excel, Werkzeugprotokolle im Altsystem: In der industriellen Fertigung wächst die Datenlandschaft schneller als die Kontrolle. Das CSP Manufacturing OS verbindet alle qualitätsrelevanten Prozesse in einem System.

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Mitarbeiter mit Tablet in einer Autofabrik neben einer Reihe montierter Fahrzeuge.
Das CSP Manufacturing OS verbindet Prozessdaten, Werkerführung, Werkzeugmanagement und revisionssichere Archivierung in einem zentralen System für die Automobil- und Nutzfahrzeugfertigung.

Die Qualitätssicherung in der Produktion gerät zunehmend unter Druck und das an mehreren Stellen gleichzeitig. Die Variantenvielfalt steigt, Normen wie IATF 16949 und VDA 6.3 verschärfen die Dokumentationspflichten, erfahrene Fachkräfte gehen in den Ruhestand, und die Datenlandschaft wird immer fragmentierter: Prozesswerte im MES, Prüfergebnisse in Excel, Werkzeugprotokolle im Altsystem. Wer heute Qualität sichern will, kämpft vor allem gegen Datensilos.

Qualität gehört in den Prozess – nicht ans Bandende

In vielen Werken werden Fehler erst bei der Endkontrolle sichtbar. Dann sind Nacharbeit, Ausschuss und Kosten bereits entstanden. Das CSP Manufacturing OS verfolgt einen anderen Ansatz: Qualität wird direkt in den laufenden Prozess verlagert. Abweichungen werden dort erkannt, wo sie entstehen, Mitarbeitende werden sicher durch jeden Arbeitsschritt geführt, und die Dokumentation entsteht automatisch im Hintergrund, ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.

Bis zu 75 % weniger Nacharbeit · rund 90 % kürzere Einarbeitungszeit · bis zu 70 % geringere Speicherkosten · 100 % revisionssichere Dokumentation

Ein System statt vieler Insellösungen

CSP: Zwei Beschäftigte prüfen Produktionsdaten an einem Tablet in einer modernen Fertigungsanlage mit Maschinen und Fördertechnik im Hintergrund.
Das CSP Manufacturing OS verbindet Maschinen, Prozesse und Qualitätsdaten in einer zentralen Plattform und reduziert Datensilos in der Fertigung.

Der Kerngedanke hinter dem CSP Manufacturing OS ist der eines Betriebssystems für die Fertigung: eine zentrale Schicht, die Maschinen, Prozesse und Qualitätsdaten miteinander verbindet – vom Shopfloor bis zur Compliance-Ebene. Vier Module greifen dabei ineinander:

  • Prozessdatenmanagement (IPM) erfasst und überwacht qualitätsrelevante Prozessdaten zentral und schafft Transparenz über Abläufe und Parameter.
  • Qualitätssicherung (QST) integriert Prüfung, Prozessüberwachung und Rückverfolgbarkeit direkt in die Linie.
  • Werkerführung (PGX) stellt digitale, variantengenaue Arbeitsanweisungen bereit und reduziert Fehlerquellen bei wechselndem Personal.
  • Datenbankarchivierung (Chronos) speichert alle Daten langfristig und revisionssicher, auch über Systemwechsel hinweg.
  • Statt isolierter Werkzeuge entsteht so eine durchgängige Architektur mit einer einzigen, konsistenten Datenbasis.

Herstellerunabhängig, auditfest, in Echtzeit

Für IT-Verantwortliche ist ein Punkt besonders relevant: Das System arbeitet herstellerübergreifend und ist mit über 60 Werkzeug-, Steuerungs- und Messsystemherstellern kompatibel – von Atlas Copco über Bosch Rexroth bis Siemens. Die Anbindung erfolgt über standardisierte Protokolle wie OPC UA und OpenProtocol. Historische Daten aus SAP, MES oder Eigenentwicklungen lassen sich in einem offenen Format archivieren, sodass Altsysteme sicher stillgelegt werden können, ohne dass Informationen verloren gehen. Anforderungen aus IATF 16949, VDA 6.3, ISO 9001 und GoBD werden durchgängig abgedeckt.

Normen & Compliance:

IATF 16949 · VDA 6.3 · ISO 9001 · ProdHaftG · DSGVO · GoBD

Weniger Systeme, geringere IT-Kosten

Die Konsolidierung wirkt sich messbar aus. In Projekten mit Herstellern wie BMW, Mercedes-Benz, MAN und Knorr-Bremse berichtet CSP von bis zu 75 Prozent weniger Nacharbeit, rund 90 Prozent kürzerer Einarbeitungszeit neuer Mitarbeitender und bis zu 70 Prozent geringeren Speicherkosten, bei gleichzeitig vollständig revisionssicherer Dokumentation. Gerade die Reduktion von Storage- und Lizenzkosten macht die Plattform auch aus IT-Sicht attraktiv: weniger Systeme, weniger Schnittstellen, weniger Komplexität in der Systemlandschaft.

Fazit

Das CSP Manufacturing OS überführt die Qualitätssicherung von einer nachgelagerten Kontrolle in einen integrierten, datengetriebenen Prozess. Für die Automobilindustrie, in der Variantenvielfalt, Audit-Druck und Fachkräftemangel zusammenkommen, ist das ein pragmatischer Weg zu stabileren Prozessen und einer schlankeren IT-Architektur.

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