Ein Tisch mit mehreren Laptops.

Startups sind ein Motor für Innovationen. Etablierte Firmen müssen nachziehen.

Datenanalyse und künstliche Intelligenz sind bei Startups in Deutschland weit verbreitet, konstatiert der Digitalverband Bitkom. Rund jedes zweite Jungunternehmen nutze Big Data und Datenanalyse, ein Drittel plane den Einsatz oder diskutiere darüber. In der deutschen Gesamtwirtschaft liege der Anteil lediglich bei 37 Prozent, heißt es in der jüngsten Studie des Verbands.

Beim Einsatz künstlicher Intelligenz offenbart die Befragung von rund 150 Tech-Startups noch gravierendere Unterschiede: Während 42 Prozent der Startups bereits KI nutzen und 40 Prozent sich in der Planungs- oder Diskussionsphase befinden, ist der Schnitt aller Unternehmen mit elf Prozent wesentlich geringer.

„Startups sind Vorreiter beim Technologie-Einsatz“, resümiert Bitkom-Präsident Achim Berg. Die Kooperationen von etablierten Firmen und Startups könnte seines Erachtens die geplanten KI-Voucher der Bundesregierung voranbringen. Mit ihnen wird ein Teil der Projektkosten bei KI-Kooperationen übernommen.

Auch bei Technologien wie dem Internet of Things, 5G oder Blockchain sieht der Digitalverband die jungen Unternehmen an der Speerspitze des Fortschritts. Allerdings liege die Anzahl der Anwender nicht in allen Bereichen derart weit auseinander. So sei die Gesamtwirtschaft bei 3D-Druck, Robotik, autonomen Fahrzeugen oder Drohnen nahezu ebenbürtig oder greife gar öfter auf derartige Lösungen zurück.

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