Peter Holdmann übernimmt zusätzliche Rolle als CTO bei ZF
Der ZF-Aufsichtsrat hat Peter Holdmann zum Chief Technology Officer ernannt. Die neu geschaffene Funktion soll den strategischen Stellenwert von Technologie und Entwicklung für die Innovationsfähigkeit sowie den wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns unterstreichen.
Als Mitglied des ZF-Vorstands verantwortete der neu CTO bisher bereits das Ressort Forschung und Entwicklung (R&D).
ZF
Mit der
Einführung der CTO-Position bündelt ZF die konzernweite technologische
Steuerung auf Vorstandsebene. Ziel ist, Forschung und Entwicklung über alle
Divisionen des Unternehmens hinweg noch wirksamer, effizienter und
wettbewerbsfähiger an den Kundenwünschen auszurichten. Eine vergleichbare Rolle
existierte bei ZF zuletzt nicht. Holdmann ist promovierter Maschinenbauingenieur mit der Fachrichtung Kraftfahrwesen und bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung und Führung komplexer automobiltechnischer Systeme mit.
Mehr technologische Tiefe im ZF-Vorstand
Nach Stationen in Forschung und Lehre an der RWTH Aachen ist er seit dem Jahr 2000 in Führungspositionen bei ZF tätig, seit Mai 2024 als Vorstandsmitglied. „Mit Dr.
Peter Holdmann übernimmt eine Persönlichkeit die neu geschaffene CTO-Rolle, die
technische Tiefe und strategische Perspektive überzeugend verbindet. Diese
Kombination ist entscheidend, um Technologie und Entwicklung konzernweit weiter
zu schärfen“, kommentiert Rolf Breidenbach, Vorsitzender des ZF-Aufsichtsrats.
„Technologie
ist unser Antrieb und das Fundament für unsere Wettbewerbsfähigkeit“, sagt auch Mathias Miedreich, Vorstandsvorsitzender von ZF. „Mit der CTO-Position setzen
wir ein klares Zeichen: Sie stärkt die technologische Steuerung im Konzern,
beschleunigt den Transfer von Innovationen in marktfähige Lösungen und
verbessert die Kosten- und Effizienzperformance unserer konzernweiten
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.“ Holdmann hat bereits in den vergangenen Jahren als Verantwortlicher für das Ressort Forschung und Entwicklung den technologischen Wandel beim Automobilzulieferer vorangetrieben. Die Erweiterung seines Verantwortungsbereichs um
die CTO-Funktion reflektiere den gestiegenen Stellenwert von Themen wie SDV, künstlicher Intelligenz sowie vernetzten Systemarchitekturen.
In seiner
erweiterten Rolle liegt Holdmanns Schwerpunkt auf Engineering-Effizienz über
alle ZF-Divisionen hinweg: „Wirtschaftliche Disziplin und Innovationen, die in
unseren ZF-Divisionen kundennah entwickelt werden, gehen Hand in Hand. Der
Einsatz Künstlicher Intelligenz revolutioniert aktuell Entwicklungsprozesse und
-werkzeuge grundlegend – mit spürbaren Effekten auf Effizienz und
Geschwindigkeit“, betont Holdmann. „Diese Transformation ist für ZF
wettbewerbskritisch und erzeugt eine Dynamik, die zu schnelleren Entscheidungen
und schließlich zu Produkten führt, die am Markt überzeugen. Das ist gut für ZF
und für unsere Kunden.“