Polestar 2 in Frontansicht

Im vollelektrischen Polestar 2 steckt bereits enorm viel Digital-Knowhow der schwedischen Performancemarke. Bild: Polestar

Der Wettlauf um die neue digitale Wertschöpfungskette im vernetzten Fahrzeug wird auch auf dem virtuellen Connected Car Innovation Summit am 20. Juli 2021 diskutiert. Zu den Teilnehmer zählen unter anderem VW-Entwicklungschef Thomas Ulbrich, Mercedes-Benz-CTO Sajjad Khan oder Nio-VP Hui Zhang.

Alle weiteren Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Polestar sucht für sein Digital-Team am Stammsitz in Göteborg in den kommenden Monaten mehr als 100 neue Tech-Experten und will nach eigenen Aussagen zu einem „Top-Arbeitgeber für Talente aus der ganzen Welt im Bereich Technologie und Digitalisierung“ werden. Im Fokus stünden digitale Produkte und Entwicklungen in den Bereichen Konnektivität und Bedienung sowie digitale Ökosysteme in Bezug auf die Produktionsstätten, den B2B- und B2C-Bereich sowie die Unterstützung von Forschung & Entwicklung.

Digitaler Vertrieb rückt ebenso in den Fokus

Ein wichtiger Aufgabenbereich für das Digital-Team der schwedischen E-Automarke sei darüber hinaus der digitale Vertrieb. „Polestar legt ein enormes Tempo vor und unser Digitalbereich bildet da keine Ausnahme. Dies ist wirklich eine einzigartige Chance, Teil eines Unternehmens zu werden, das die Branche in eine große digitale Transformation führt, indem es eCommerce als primären Vertriebskanal nutzt“, sagt Mikael Björklund von Polestar Digital.

Die Schweden haben in den vergangenen Jahren eine Handels- und IT-Plattform aufgebaut, die es dem Kunden ermöglichen soll, von der Informationssuche, über die Fahrzeugkonfiguration bis hin zur Bestellung alles online zu erledigen. Das formulierte Ziel: Eine digitale Customer Journey, die über die gesamte Zeit des Fahrzeugbesitzes eine enge Verbindung zwischen Kunden und Automarke aufrechterhalten soll.

Warum braucht es Experten für Software?

Explizit sucht Polestar nun auch nach Fachleuten aus dem Bereich Softwareentwicklung. Die Volvo-Marke setzt wie auch andere OEMs auf Software-Updates Over-the-Air (OTA), um neue Features oder Funktionen im Fahrzeug auch aus der Ferne freischalten zu können. Dazu gehört beispielsweise die Erhöhung der Ladegeschwindigkeit, Reichweitenverbesserungen oder eine neue Basis-Software. Auch ein virtueller Fahrzeugschlüssel ist seit einiger Zeit durch ein OTA-Update im Portfolio bei Polestar.

Der Knowhow-Aufbau im Bereich Software und neue Fahrzeugarchitekturen beschäftigt die Autoindustrie momentan sehr stark. OEMs wie Volkswagen oder Daimler schaffen dafür gerade Tausende neue Stellen, um den Anschluss an die Player aus der Tech- und Big Data-Welt zu halten.

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